top of page
Search

Overwhelmed by the News? Let Your Sense of Place Restore a Little Balance

  • Frazer Macdonald Hay
  • 1 day ago
  • 5 min read

In a world saturated with news of political manipulation, human hardship, cynical criticism, and foreboding fear, it can be difficult to focus on the positive. Yet, sometimes, stepping away from the global and looking closely at the immediate spaces around us can offer moments of rest, intrigue, and even joy. It is a simple act—observing and appreciating our surroundings—but one that holds the power to transform our daily experiences.


Rather than being swept up in the weight of the world, refocusing on everyday places can be an exercise in mining the ordinary for the extraordinary. The act of noticing—the way light falls through a window, the texture of a well-worn street, or the familiar scent of rain hitting stone—can trigger memories, bringing comfort and grounding us in the present. For those of us who work with memory, particularly in the context of trauma and post-conflict commemoration, remembering is not always a light or positive experience. But memory can also be a source of sweetness, a way to reclaim meaning in spaces that shape our lives.


This morning, I decided to take such a moment. My walk to work, usually a habitual blur, became a conscious performance, a series of observations that brought the familiar into sharper focus. It wasn’t long before I started to recognize the small but rich sensory details hidden in my routine. The air carried the scent of rain-soaked buildings, momentarily warmed by the sun, triggering a distant memory of polished wooden church pews. I passed the local school where children lined up on puddled tarmac, evoking a recollection of cloakroom partitions lined with coats, silent bystanders to the daily transition from home to institution. The familiar scent of floor cleaner, the harsh lighting, and the odd acoustics of a school corridor were momentarily interrupted by shafts of sunlight and the fresh smell of cut grass from the playing fields beyond.


As I walked, other details emerged—car lights reflecting on wet pavement, the gentle rhythm of footsteps punctuated by occasional puddle splashes, the sensation of cold air hitting exposed skin at an unprotected street corner. Pausing near a junction, I shared a moment of silent gratitude with a fellow pedestrian, both of us appreciating the shelter of a building before bracing ourselves for the wind’s icy blast. Then came the repetitive comfort of fence posts and flagstone patterns, the occasional cool touch of a concrete wall, offering a material counterpoint to the warmth of my thoughts.


Finally, I reached my destination—a familiar brick wall, rough with age and softened by moss, a sensory reminder of childhood, of Cumbernauld’s concrete textures and the nostalgic scent of Calor gas heaters. The paper shop next door signaled the final scene of my morning performance. The bell jingled, the door swung open, and the world rushed in—newspapers exchanged, greetings offered, pastries purchased. And just like that, the walk was over, but its effect lingered—a quiet reminder that even in the most routine spaces, there is room for beauty, memory, and a moment of presence.


Sometimes, finding the positive isn’t about seeking grand gestures of hope or monumental shifts in the world’s narrative. Sometimes, it’s simply about paying attention—to light, to texture, to memory—allowing the everyday to reveal its quiet magic.



Written by Frazer Macdonald Hay


Fühlen Sie sich von den Nachrichten überwältigt? Lassen Sie Ihr Gefühl für Orte das Gleichgewicht wiederherstellen


In einer Welt, die von Nachrichten über politische Manipulation, menschliches Leid, zynische Kritik und düstere Vorhersagen überflutet wird, kann es schwierig sein, sich auf das Positive zu konzentrieren. Doch manchmal kann es helfen, sich vom Globalen abzuwenden und unsere unmittelbare Umgebung genauer zu betrachten – oft finden wir dabei Momente der Ruhe, des Staunens oder sogar der Freude. Es ist ein einfacher Akt – das bewusste Wahrnehmen und Wertschätzen unseres Umfelds –, aber einer, der unsere täglichen Erfahrungen bereichern kann.


Anstatt uns von der Last der Welt überwältigen zu lassen, können wir den Blick auf alltägliche Orte richten und darin das Außergewöhnliche entdecken. Der bewusste Akt des Wahrnehmens – das Spiel des Lichts auf einer Fensterbank, die raue Struktur einer alten Straße oder der vertraute Duft von Regen auf Stein – kann Erinnerungen hervorrufen, die uns trösten und in der Gegenwart verankern. Für diejenigen von uns, die mit Erinnerungen arbeiten, insbesondere im Zusammenhang mit Trauma und postkonfliktiver Erinnerungskultur, ist das Erinnern nicht immer eine leichte oder positive Erfahrung. Doch Erinnerung kann auch eine Quelle der Süße sein, eine Möglichkeit, Räume mit Bedeutung zu füllen, die unser Leben prägen.

Heute Morgen habe ich mir bewusst die Zeit dafür genommen. Mein Arbeitsweg, der sonst eine routinierte Unschärfe ist, wurde zu einer bewussten Darbietung – eine Reihe von Beobachtungen, die das Vertraute in den Fokus rückten. Schon bald erkannte ich die kleinen, aber reichen sensorischen Details, die sich in meiner täglichen Routine verbargen. Die Luft war erfüllt vom Geruch regennasser Gebäude, die für einen Moment von der Sonne gewärmt wurden – ein Duft, der mich an die polierten Holzsitze alter Kirchen erinnerte. Ich passierte die nahegelegene Schule, in der sich die Kinder auf dem mit Pfützen übersäten Asphalt aufstellten – eine Szene, die mich an die Gänge meiner eigenen Schulzeit erinnerte: parallel aufgereihte Garderobenhaken, stumme Zeugen des Übergangs von familiärer Geborgenheit zu schulischer Autorität. Der vertraute Geruch von Bodenreiniger, das grelle Licht und die fremdartige Akustik eines Schulflurs wurden plötzlich durch Sonnenstrahlen und den frischen Duft von frisch gemähtem Gras unterbrochen.


Während ich weiterging, tauchten weitere Details auf – das Spiegeln von Autolichtern auf nassem Pflaster, das sanfte Geräusch von Schritten, unterbrochen von gelegentlichen Spritzern aus Pfützen, das Gefühl kalter Luft, die an einer ungeschützten Straßenecke auf meine Haut traf. An einer Kreuzung blieb ich kurz stehen, teilte mit einem anderen Passanten einen Moment stiller Dankbarkeit für die schützende Ecke eines Gebäudes, bevor wir beide dem eisigen Wind entgegenblickten. Dann kam das beruhigende Muster von Zäunen und Pflastersteinen, der kühle, glatte Beton zwischen den Holzelementen, eine materielle Pause im gleichmäßigen Rhythmus der Umgebung.


Schließlich erreichte ich mein Ziel – eine vertraute Backsteinmauer, rau von den Jahren, doch weich durch das Moos, das sich auf ihr gebildet hatte. Sie erinnerte mich an meine Kindheit, an die Betonwände von Cumbernauld und den nostalgischen Duft von Calor-Gasheizungen. Der Zeitungsladen neben meinem Arbeitsplatz markierte die letzte Szene meiner morgendlichen Darbietung. Die Türglocke klingelte, die Tür öffnete sich, und die Welt strömte herein – Zeitungen wurden ausgetauscht, Grüße gewechselt, Gebäck gekauft. Und genau so war der Spaziergang vorbei – aber seine Wirkung blieb. Eine stille Erinnerung daran, dass selbst in den alltäglichsten Räumen Schönheit, Erinnerung und ein Moment der Präsenz zu finden sind.

Manchmal geht es beim Finden des Positiven nicht darum, große Zeichen der Hoffnung oder monumentale Veränderungen in der Weltgeschichte zu suchen. Manchmal reicht es, einfach aufmerksam zu sein – auf Licht, auf Strukturen, auf Erinnerungen – und dem Alltäglichen zu erlauben, seine stille Magie zu entfalten.


 
 
 

Commentaires


F.M.H..... MLitt Peace & Conflict, Msc Architectural Conservation BA (Hons) Int. Architecture; MCSD, PgC TLHE
Recommended Reading
Search By Tags
  • LinkedIn Social Icon
  • Twitter Basic Black
Follow "THIS JUST IN"
bottom of page